rohanda

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Was ist Mediation?

 

Mediation ist eine gewaltfreie Methode der Konfliktbearbeitung.

Mit Hilfe neutraler VermittlerInnen (MediatorInnen) wird bei Konflikten oder Streitfällen nach einer sogenannten 'win-win-Lösung' gesucht, die beide streitenden Parteien zufriedenstellt. Der Mediator bzw. die MediatorIn ist in bezug auf die Inhalte des Konfliktes und auch bezüglich des zu erzielenden Ergebnisses neutral bzw. allparteilich. Sie/er sorgt für einen konstruktiven Verlauf, achtet auf die Einhaltung der gemeinsam vereinbarten Regeln und sorgt dafür, daß beide Parteien gleichermaßen gehört werden. Im Unterschied zu Gerichts- oder Schiedsverfahren sind die Konfliktparteien für das Ergebnis der Lösung selbst verantwortlich. Das Verfahren zielt darauf ab, eine verbindliche Vereinbarung zu erzielen, in der beiderlei Interessen berücksichtigt sind.

 

Die Vorteile der Mediation

 

  • Im Vergleich zu Gerichts- oder Schiedsverfahren haben die Parteien einen größeren Einfluß auf das Ergebnis.
  • Das Verfahren ist oft erheblich kürzer und wesentlich kostengünstiger als ein Gerichtsprozeß.
  • Eine erfolgreiche Mediation liefert nicht nur ein gutes Ergebnis auf der Sachebene, sondern durch den konstruktiven Prozeß verbessert sich in der Regel auch die Beziehung der Konfliktparteien.

 

Voraussetzungen und Grundsätze der Mediation

  • Einbeziehung aller beteiligten Parteien
  • Die Parteien sind bereit, sich aktiv an der Konfliktlösung zu beteiligen
  • Freiwilligkeit und Vertraulichkeit
  • Einhalten der gemeinsam vereinbarten Regeln
  • Über Interessen verhandeln statt über Positionen zu streiten.

 

Das Verfahren

Die Erfahrung hat gezeigt, daß eine bestimmte Grundstruktur des Mediationsverfahren in den meisten Fällen sehr dienlich ist. Dennoch bestimmen alle Parteien letztendlich gemeinsam den Weg, der beschritten wird.